Oberlandesgericht Nürnberg verurteilt Vertriebskopf zur Zahlung EUR 43.635,87

Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 4 AG & Co. KG und Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 5 AG & Co. KG

Der 12. Senat des Oberlandesgerichts Nürnberg verurteilte Vertriebskopf auf Betreiben der Kanzlei Hogrefe als Anlegerschützer in der mündlichen Verhandlung im März 2013 an den Kläger EUR 43.635,87 nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5%-Punkten über dem Basiszinssatz seit Klageerhebung zu zahlen. Damit übernahm der Senat im wesentlichen die zur Verurteilung führenden Gründe des Landgerichts Nürnberg.

In einem weiteren Urteil gegen den Verantwortlichen wurde dessen Berufung gegen das Endurteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth zurückgewiesen. Damit wurde das vorausgegangene erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Nürnberg bestätigt.

In dem erstinstanzlichen Urteil wurde der Beklagte verurteilt, an den Kläger EUR 41.005,10 nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5%-Punkten über dem Basiszinssatz seit Klagerhebung zu zahlen. Das Gericht begründete die Entscheidung unter anderem wie folgt:

„Der Beklagte muss, weil er durch Betrug die Beteiligung des Klägers und seiner Ehefrau an den CSA 4 und 5 erreicht hat, ihnen daraus entstandene Schäden ersetzen (§ 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 263 Abs. 1, § 25 Abs. 1 Fall 2 StGB).“

Das Gericht führt weiter aus:

„Der Beklagte hat den Kläger durch die Vermittler vorsätzlich getäuscht und geschädigt.“

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