Löwencapital AG wird verklagt von Kanzlei Hogrefe

In diesem Artikel befindet sich eine Excel-Tabelle mit Daten konkreter Kundenverträge der Löwencapital AG, die Auskunft darüber gibt, wie viel von den Einzahlungen nach 12- 24 Monaten noch übrig ist und wie viel Geld von den Einzahlungen für Kosten oder für den Kunden wohl ungünstige Transaktionen verbraucht wurde. Dabei wird in der Tabelle zugunsten von Löwenkapital AG unterstellt, dass die in den Kontomitteilungen angegebenen Warenbestände auch tatsächlich in Form von Miteigentum existieren!

Die alles entscheidenden Fragen sind doch folgende :

Was bleibt vom Geld übrig?  Was erhält der Löwencapital AG Kunde für sein Geld?

Schauen und urteilen Sie selbst:

 

Kunden 1 2 3 4 5 6
Einzahlungen
Einmalzahlung 10800 3600 10500 7200 7200 12000
Agio 540 180 525 360 360 600
Ratenzahlungen insgesamt 3300 7540 2400 2400 1400
Agio 165 377 120 120 70
Summe Einzahlungen insgesamt 11340,00 7245,00 18942,00 10080,00 10080,00 14070,00
Kosten  laut Auftragsannahme LC 5753,77 2037,42 5912,6 4158,00 4158,00 3505,19
angegebene oder zu erwartende Ankaufkosten Waren 5046,23 1562,58 6032,25 4158,00 4158,00 3465
letzte Abrechnung
angebl.Warenkauf neu gem. letzt. Kontoauszug in Euro ca. 1332,32 2513,00 3170,12 1657,41 1657,41 4954,34
Von Einzahlungen angeblich investiert in % ca. 12 35 17 16 16 35
Von Einzahlungen für Kosten verbraucht
Kosten in Euro ca. 10007,68 4732 15771,88 8422,59 8422,59 9115,66
Kosten in Prozent% ca. 88 65 83 84 84 65
Agio wurde mit zu den Einzahlungen gerechnet.

 

Vergleicht man die Kostenpositionen je Vertrag der Löwencapital AG, stellt man fest, dass die ohnehin schon hohen anfänglichen Verwalterkosten sich fast alle am Ende des Betrachtungszeitraums verdoppelt haben.

Entsprechend minimieren sich die von Löwencapital AG angeblich für die Kunden angeschafften Werte auf 12 bis 35% bei einer Gesamtkostenquote von immerhin 65 bis 88% der Einzahlung des Kunden.

Erwirbt der Kunde der Löwecapital AG Miteigentum?

Das scheint nicht sicher zu sein, denn In einem von der Kanzlei Hogrefe geführten Prozess tauchte der klagende Kunde in keinem der 90 Blatt Anlagen namentlich auf. Auch wiesen die Anwälte der Löwencapital AG nicht auf irgend eine Nummer in den Anlagen hin aus der hätte entnommen werden könne, dass diese dem Vertrag des klagenden Kunden zu zuordnen sei.

Ein Miteigentum des Kunden der Löwencapital AG war damit vorerst nicht feststellbar.

Ist das nicht merkwürdig?

Die Kanzlei Hogrefe vertritt mehrere Kunden gegen Löwencapital AG und kann die hier noch offen gebliebenen Fragen beantworten. Auch erstellen wir Ihnen als Kunde gerne eine eigene Excel-Tabelle zu Ihrem konkreten Vertrag.

Sollten Sie Kunde der Löwencapital AG sein und Fragen haben, können Sie sich per E-mail oder telefonisch an die Kanzlei Hogrefe oder einen anderen Anwalt Ihres Vertrauens, der im Bank- und Kapitalmarktrecht arbeiten sollte,  wenden.

Menü schließen