Sie haben sich an einem oder verschiedenen Fonds oder durch Kauf von Zertifikaten an Firmen beteiligt? Wir bieten eine kostenlose erste Einschätzung über mögliche Ansprüche, Erfolgsaussichten und Kosten. Schicken Sie uns Ihre Unterlagen und Angaben per E-Mail und wir antworten Ihnen gerne. Gegen folgende Fonds vertreten wir Geschädigte Anleger

Zweite Allgäu Vermögensverwaltungsfonds GmbH & Co. KG. Kempten (Allgäu)

Die Gesellschaft verwaltet eigenes Vermögen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung durch den Erwerb, das Halten, die Vermietung und Verpachtung.

Persönlich haftende Gesellschafterin, Komplementärin, ist die Allgäu Beteiligungs-Management GmbH am Sitz der Beteiligungsgesellschaft.

Geschäftsführer der Komplementärin ist Herr Wolfgang Gärtner. Geschäftsführer der geschäftsführenden Kommanditistin, Allgäuer Beteiligungen GmbH ist Herr Herbert Riescher.

Die Bilanzen sowie die Gewinn- und Verlust-Rechnungen weisen anfänglich Verluste aus, die sich in den Folgejahren in Gewinne umwandeln.

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Die Kanzlei Hogrefe hat starke Bedenken gegen die Funktionsfähigkeit des Modells der  Carpe Diem.

Zwar räumt der Carpe Diem Chef Daniel Shahin im Ergebnis nachträglich das Scheitern der CIS Deutschland AG ein. Damit ist der „Garantie Hebel Plan 08“ angeblich aufgrund veränderter Marktverhältnisse nicht realisierbar.

Dabei verschweigt der Carpe Diem Gründer Herr Daniel Shahin, dass ihm diese Umstände bereits bei Abfassung des Prospekts bekannt waren. Denn die Unplausibilität des Konzepts ergab sich bereits aus den im Emissionsprospekt zum „Garantie Hebel Plan 08“ dargestellten Zahlen. Wer nachrechnet, wird zu keinem anderen Ergebnis kommen.

Wir haben den Prospekt Carpe Diem des Herrn Daniel Shahin analysiert. Dabei wird unter anderem nicht deutlich genug darauf hingewiesen, dass es sich bei dem angeblich mit Gewinnerzielungsabsicht betriebenen Zinsdifferenzgeschäft um ein hochspekulatives Geschäft handelt.

Wie bereits im Urteil des BGH vom 07.12.2009, II ZR 15/08 im Zusammenhang mit dem Master Star Fund Deutsche Vermögensfond I AG & Co. KG ist dort wie hier die Funktionsweise des speziell betriebenen Geschäfts und die damit verbundenen Risiken gesondert mitteilungspflichtig. Statt dessen ergeht sich der Prospekt in allgemeinen Aussagen, ohne dass dem Anleger verdeutlicht wird, auf was er sich da einlässt.

Hinzu kommt, dass die Verantwortlichen wie Herr Daniel Shahin dieses Konzepts bereits bei Konzeption gewusst haben müssen, dass das Konzept nicht aufgehen kann. So entschloss man sich aufgrund der für sie willkommenen Änderung der Marktverhältnisse, die aber nicht Ursache waren, zu einem Umbau des Konzepts. Nunmehr wollte man nicht mehr Gelder zur Kostendeckung einsammeln mit dem Alibi des Zinsdifferenzgeschäfts. Nun wollte man mit weiteren Anlageformen, die auch noch angeblich lukrativer sein sollten, die bereits geworbenen und getäuschten Anleger halten und möglichst neue hinzugewinnen. Das in einem Nachtrag veröffentlichte Alternativkonzept hat einen schwerwiegenden Mangel. Es werden nur die gesellschaftsrechtlichen Änderungen des Carpe Diem veröffentlicht. Wegen der neuen Investitionsbereiche wird hinsichtlich Beschreibung des Geschäfts und der Risiken auf die „entsprechenden“ Erläuterungen im Emissionsprospekt zum Garantie Hebel Plan 08 verwiesen. Nur wird in diesem Emissionsprospekt des Garantie Hebel Plan 08 nur ansatzweise das Zinsdifferenzgeschäft und die damit im Zusammenhang stehenden Risiken teilweise beschrieben. Auf das größte Risiko der garantierten Unwahrscheinlichkeit der Rückführung des Kapitals und dem garantierten Ausbleiben von Renditen wird auch dort nicht hingewiesen. Überhaupt nicht erläutert wird im Prospekt des Garantie Hebel Plan 08, welche Funktionsweisen die Anlageformen des neuen Konzepts haben und welche spezifischen Risiken damit verbunden sind.

Im übrigen ist das Konzept Carpe Diem des Herrn Daniel Shahin in sich unschlüssig und bei Überprüfung der Zahlen, insbesondere der Zahlen, die von den Initiatoren offensichtlich und bewusst im Prospekt des Carpe Diem nicht dargelegt wurden, sogar unplausibelEine Rückführung des Kapitals ist nach den Zahlenberechnungen im Prospekt sogar unwahrscheinlich und führt in dem im Prospekt dargelegten Bereich sogar zu einer Unterdeckung im zweistelligen Millionenbereich. Weil man dies wusste, hat man wohl diese Zahlen weggelassen, die das belegen.

Dort sind versteckte Kosten von mindestens 1 Mio. EUR enthalten. Bei richtiger Berechnung der Zahlen und Verwertung der rechnerischen Positionen des Prospekts immer noch zu Unterdeckungen in Millionenhöhe innerhalb des prospektierten Zeitraums. Bei derartigen Ergebnissen, die den Verantwortlichen wie Daniel Shahin nicht unbekannt geblieben sein dürftenist verständlich, dass man auf eine Offenlegung dieser Unplausibilitäten und dem Hinweis auf die mangelnde Tragfähigkeit vorsorglich verzichtet hat.

Den Anlegern bleibt nur zu raten, sich einen Anwalt zu suchen, der sich im Bank und Kapitalmarktrecht so gut auskennt, dass die oben beschriebenen Zusammenhänge erkannt und in einem Prozess nachvollziehbar gemacht werden können.

Da nützt es nichts, die Inhalte aus diesem Artikel nur abzuschreiben, wenn man die Rechenwege nicht entwickelt hat. 

Für Rückfragen steht die Kanzlei Hogrefe gerne zur Verfügung.

Nachforderungen des Insolvenzverwalters

Der Insolvenzverwalter Dr. Schädler stellt in den Insolvenzverfahren Capital Sachwert Allianz 4 und 5 gegenüber den Gläubigern Rückforderungen wegen Entnahmen.

Diese sind nach Auffassung der Kanzlei Hogrefe nicht gerechtfertigt. Der Insolvenzverwalter Herr Dr. Schädler  geht davon aus, dass die Entnahmen anfechtbare Handlungen darstellen.

Dabei ist fraglich, ob im Zeitpunkt der Entnahme überhaupt die Voraussetzungen für einen Anfechtungstatbestand erfüllt waren.

Oft stellt sich bei Prüfung der Voraussetzungen für diese Rückforderungen heraus, dass diese nicht erfüllt sind oder der Anspruch schon verjährt ist.

Allein aus diesem Grunde ist die Überprüfung der Forderung durch einen auf Kapitalanlagen und / oder Insolvenzrecht spezialisierten Anwalt sinn voll. Die Kanzlei Hogrefe bietet eine kostenlose Ersteinschätzung an.

Es besteht die Besonderheit, dass die mitgeteilten Auszahlungsquoten recht niedrig ausfallen. Das liegt daran, dass der Insolvenzverwalter auf der Basis des durch die Insolvenz beendeten Gesellschaftsverhältnisses den Stand des Kapitalkontos als anzumeldende Forderung annimmt. Das Gesellschaftsrecht verhindert die Berücksichtigung nur der Einzahlungen, die in der Regel höher liegen. Es gibt nur einen Weg, aus dieser für die Anleger ungünstigen Regelung herauszukommen, wenn die Annahme des Bestehens eines Gesellschaftsverhältnisses falsch ist.

Die Voraussetzungen hierfür prüft die Kanzlei Hogrefe ebenso wie die sonstigen Voraussetzungen, die Position des einzelnen Anlegers zu verbessern. Auch hierzu geben wir eine kostenlose Ersteinschätzung.

Capital Sachwert,

Es läuft ein vorläufiges Insolvenzverfahren bei der CSA Capital Sachwert Allianz. Das heißt, das Insolvenzverfahren ist noch nicht eröffnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Herr Rechtsanwalt Dr. Markus Schädler aus Würzburg bestellt. Dieser hat sich bei den Anlegern schon gemeldet. Es ist wie in dem Insolvenzverfahren der Capital Sachwert Alliance CSA 2, 3, 4 und 5 und Deltoton damit zu rechnen, dass der Insolvenzverwalter der Capital Sachwert Alliance nach Prüfung dazu übergehen wird, von den Anlegern die noch offenen Raten abzubuchen.

Davor müssten die Anleger der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fond sich schützen. Dazu ist es erforderlich, dass die Anleger der Anleger der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fondeine qualifizierte Beendigungserklärung mit anwaltlicher Hilfe abgeben. Diese Beendigungserklärung enthält die Ausübung mehrerer Beendigungserklärungen mit umfangreicher Begründung. Ist die Beteiligung an der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fond durch eine entsprechende übliche Beendigungserklärung beendet, können keine Abbuchungen mehr durchgeführt werden. Es kann auch sein, dass der Insolvenzverwalter der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fond auf Zahlung klagt. Im Zweifel ist in einem Rechtsstreit zu klären, ob die Beendigungserklärung wirksam ist.

Bis es dazu kommt, sollten Sie als betroffener Anleger zumindest Ihre Rechte schon rechtzeitig durch entsprechende Erklärungen gestaltet haben.

Sie sollten sich deshalb frühzeitig anwaltlich beraten lassen. Dazu sollten Sie einen Anwalt aufsuchen, der sich im Bank- und Kapitalmarktrecht und mit derartigen Beteiligungen auskennt.

Die Kanzlei Hogrefe vertritt seit mehr als zehn Jahren geschädigte Anleger gegen die Fonds Capital Sachwert Alliance 2 bis 5 und geschädigte Anleger der Leontis Equity Fund Easy Select und Premium GmbH & Co. KG. Darüber hinaus hat die Kanzlei Hogrefe in 2014 und 2015 zahlreiche Anleger in dem umfangreichen und komplizierten Insolvenzverfahren Infinus AG vertreten und dazu beigetragen, dass deren Rechte im Insolvenzverfahren wie auch Gläubigerversammlungen gewahrt wurden.

Sollten Sie weitere Informationen wünschen, stehen wir Ihnen gerne per Email und auch telefonisch zur Verfügung.

Nachforderungen des Insolvenzverwalters

Der Insolvenzverwalter Dr. Schädler stellt in den Insolvenzverfahren Capital Sachwert Allianz 4 und 5 gegenüber den Gläubigern Rückforderungen wegen Entnahmen.

Diese sind nach Auffassung der Kanzlei Hogrefe nicht gerechtfertigt. Der Insolvenzverwalter Herr Dr. Schädler  geht davon aus, dass die Entnahmen anfechtbare Handlungen darstellen.

Dabei ist fraglich, ob im Zeitpunkt der Entnahme überhaupt die Voraussetzungen für einen Anfechtungstatbestand erfüllt waren.

Oft stellt sich bei Prüfung der Voraussetzungen für diese Rückforderungen heraus, dass diese nicht erfüllt sind oder der Anspruch schon verjährt ist. 

Allein aus diesem Grunde ist die Überprüfung der Forderung durch einen auf Kapitalanlagen und / oder Insolvenzrecht spezialisierten Anwalt sinn voll. Die Kanzlei Hogrefe bietet eine kostenlose Ersteinschätzung an.

Es besteht die Besonderheit, dass die mitgeteilten Auszahlungsquoten recht niedrig ausfallen. Das liegt daran, dass der Insolvenzverwalter auf der Basis des durch die Insolvenz beendeten Gesellschaftsverhältnisses den Stand des Kapitalkontos als anzumeldende Forderung annimmt. Das Gesellschaftsrecht verhindert die Berücksichtigung nur der Einzahlungen, die in der Regel höher liegen. Es gibt nur einen Weg, aus dieser für die Anleger ungünstigen Regelung herauszukommen, wenn die Annahme des Bestehens eines Gesellschaftsverhältnisses falsch ist.

Die Voraussetzungen hierfür prüft die Kanzlei Hogrefe ebenso wie die sonstigen Voraussetzungen, die Position des einzelnen Anlegers zu verbessern. Auch hierzu geben wir eine kostenlose Ersteinschätzung.

Capital Sachwert,

Es läuft ein vorläufiges Insolvenzverfahren bei der CSA Capital Sachwert Allianz. Das heißt, das Insolvenzverfahren ist noch nicht eröffnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Herr Rechtsanwalt Dr. Markus Schädler aus Würzburg bestellt. Dieser hat sich bei den Anlegern schon gemeldet. Es ist wie in dem Insolvenzverfahren der Capital Sachwert Alliance CSA 2, 3, 4 und 5 und Deltoton damit zu rechnen, dass der Insolvenzverwalter der Capital Sachwert Alliance nach Prüfung dazu übergehen wird, von den Anlegern die noch offenen Raten abzubuchen.

Davor müssten die Anleger der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fond sich schützen. Dazu ist es erforderlich, dass die Anleger der Anleger der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fondeine qualifizierte Beendigungserklärung mit anwaltlicher Hilfe abgeben. Diese Beendigungserklärung enthält die Ausübung mehrerer Beendigungserklärungen mit umfangreicher Begründung. Ist die Beteiligung an der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fond durch eine entsprechende übliche Beendigungserklärung beendet, können keine Abbuchungen mehr durchgeführt werden. Es kann auch sein, dass der Insolvenzverwalter der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fond auf Zahlung klagt. Im Zweifel ist in einem Rechtsstreit zu klären, ob die Beendigungserklärung wirksam ist.

Bis es dazu kommt, sollten Sie als betroffener Anleger zumindest Ihre Rechte schon rechtzeitig durch entsprechende Erklärungen gestaltet haben. 

Sie sollten sich deshalb frühzeitig anwaltlich beraten lassen. Dazu sollten Sie einen Anwalt aufsuchen, der sich im Bank- und Kapitalmarktrecht und mit derartigen Beteiligungen auskennt.

Die Kanzlei Hogrefe vertritt seit mehr als zehn Jahren geschädigte Anleger gegen die Fonds Capital Sachwert Alliance 2 bis 5 und geschädigte Anleger der Leontis Equity Fund Easy Select und Premium GmbH & Co. KG. Darüber hinaus hat die Kanzlei Hogrefe in 2014 und 2015 zahlreiche Anleger in dem umfangreichen und komplizierten Insolvenzverfahren Infinus AG vertreten und dazu beigetragen, dass deren Rechte im Insolvenzverfahren wie auch Gläubigerversammlungen gewahrt wurden.

Sollten Sie weitere Informationen wünschen, stehen wir Ihnen gerne per Email und auch telefonisch zur Verfügung.

18.06.2015 Capital Sachwert, Deltoton, Lion Equity Fond

Es läuft ein vorläufiges Insolvenzverfahren bei der CSA Capital Sachwert Allianz. Das heißt, das Insolvenzverfahren ist noch nicht eröffnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Herr Rechtsanwalt Dr. Markus Schädler aus Würzburg bestellt. Dieser hat sich bei den Anlegern schon gemeldet. Es ist wie in dem Insolvenzverfahren der Capital Sachwert Alliance CSA 2, 3, 4 und 5 und Deltoton damit zu rechnen, dass der Insolvenzverwalter der Capital Sachwert Alliance nach Prüfung dazu übergehen wird, von den Anlegern die noch offenen Raten abzubuchen.

Davor müssten die Anleger der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fond sich schützen. Dazu ist es erforderlich, dass die Anleger der Anleger der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fondeine qualifizierte Beendigungserklärung mit anwaltlicher Hilfe abgeben. Diese Beendigungserklärung enthält die Ausübung mehrerer Beendigungserklärungen mit umfangreicher Begründung. Ist die Beteiligung an der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fond durch eine entsprechende übliche Beendigungserklärung beendet, können keine Abbuchungen mehr durchgeführt werden. Es kann auch sein, dass der Insolvenzverwalter der Capital Alliance, Deltoton und Lion Equity Fond auf Zahlung klagt. Im Zweifel ist in einem Rechtsstreit zu klären, ob die Beendigungserklärung wirksam ist.

Bis es dazu kommt, sollten Sie als betroffener Anleger zumindest Ihre Rechte schon rechtzeitig durch entsprechende Erklärungen gestaltet haben. 

Sie sollten sich deshalb frühzeitig anwaltlich beraten lassen. Dazu sollten Sie einen Anwalt aufsuchen, der sich im Bank- und Kapitalmarktrecht und mit derartigen Beteiligungen auskennt.

Die Kanzlei Hogrefe vertritt seit mehr als zehn Jahren geschädigte Anleger gegen die Fonds Capital Sachwert Alliance 2 bis 5 und geschädigte Anleger der Leontis Equity Fund Easy Select und Premium GmbH & Co. KG. Darüber hinaus hat die Kanzlei Hogrefe in 2014 und 2015 zahlreiche Anleger in dem umfangreichen und komplizierten Insolvenzverfahren Infinus AG vertreten und dazu beigetragen, dass deren Rechte im Insolvenzverfahren wie auch Gläubigerversammlungen gewahrt wurden.

Sollten Sie weitere Informationen wünschen, stehen wir Ihnen gerne per Email und auch telefonisch zur Verfügung.

 

Futura Finanz AG

Die Kanzlei Hogrefe hat in allen Fällen bezgl. des Verantwrtlichen der Furura Finanz AG ein obsiegendes Urteil oder Vergleiche für die Mandantschaft erwirkt.

Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 4 AG & Co. KG und Capital Sachwert Alliance Beteiligungsfonds 5 AG & Co. KG

Der 12. Senat des Oberlandesgerichts Nürnberg verurteilte Vertriebschef auf Betreiben der Kanzlei Hogrefe als Anlegerschützer in der mündlichen Verhandlung im März 2013 an den Kläger EUR 43.635,87 nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5%-Punkten über dem Basiszinssatz seit Klageerhebung zu zahlen. Damit übernahm der Senat im wesentlichen die zur Verurteilung führenden Gründe des Landgerichts Nürnberg.

In einem weiteren Urteil gegen den Beklagten wurde dessen Berufung gegen das Endurteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth zurückgewiesen. Damit wurde das vorausgegangene erstinstanzliche Urteil des Landgerichts Nürnberg bestätigt.

In dem erstinstanzlichen Urteil wurde der Vertriebskopf verurteilt, an den Kläger EUR 41.005,10 nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5%-Punkten über dem Basiszinssatz seit Klagerhebung zu zahlen. Das Gericht begründete die Entscheidung unter anderem wie folgt:

„Der Beklagte muss, weil er durch Betrug die Beteiligung des Klägers und seiner Ehefrau an den CSA 4 und 5 erreicht hat, ihnen daraus entstandene Schäden ersetzen (§ 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 263 Abs. 1, § 25 Abs. 1 Fall 2 StGB).“

Das Gericht führt weiter aus:

„Der Beklagte hat den Kläger durch die Vermittler vorsätzlich getäuscht und geschädigt.“

12. Senat des Oberlandesgerichtes verureilt Vertriebskopf an den Kläger EUR 26.685,67 nebst Zinsen

Nürnberg verurteilt den Verantwortlichen  an den Kläger EUR 26.685,67 nebst Zinsen in Höhe von 5%-Punkten über dem Basiszinssatz seit Klageerhebung zu zahlen. Damit schloss sich das Oberlandesgericht im wesentlichen Ergebnis dem erstinstanzlichen Urteil des Landgerichts Nürnberg an.

Der Vertriebskopf wurde verurteilt, an die Klagepartei die geleisteten Einzahlungen von EUR 5.902,90 sowie Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz zu zahlen.

Weiter wurde der Veranwortlichen verurteilt, den Kläger von allen etwaigen künftigen Ansprüchen aus der Beteiligung freizustellen. Es wurde festgestellt, dass der Beklagte verpflichtet ist, dem Kläger alle zukünftigen Schäden im Zusammenhang mit der Beteiligung, insbesondere Steuerschäden, zu ersetzenDamit der Beklagtensich nicht durch ein Insolvenzverfahren enthaften kann, sorgte die Kanzlei Hogrefe auch dafür, dass festgestellt wurde, dass der Beklagte aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung zu Schadensersatz verpflichtet ist. In der Begründung kam das Gericht zu dem Ergebnis, dass der Verantwortlichen dem Kläger wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung i.S.d. § 826 BGB zum Schadensersatz verpflichtet ist. Der Beklagte  hat den Kläger in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise vorsätzlich geschädigt. Ein sittenwidriges Verhalten i.S.d. § 826 BGB liegt vor, wenn eine bewusst unrichtige Auskunft aus eigennützigen Interessen gegeben wird. Wird eine Auskunft aufgrund grobfahrlässigen Verhaltens leichtfertig in unrichtiger Weise erteilt, ist die Handlung dann als sittenwidrig zu werten, wenn die Auskunft für die Entschließung des Empfängers – für den Auskunftsgeber erkennbar – von Bedeutung ist und dieser unter Verfolgung eigener Interessen in dem Bewusstsein einer möglichen Schädigung des Empfängers handelt. Unter Berücksichtigung dieses Maßstabes liegt ein sittenwidriges Verhalten i.S.d. § 826 BGB erst recht vor, wenn wie hier mittelbar durch die Vertriebsmitarbeiter bewusst falsche Auskünfte erteilt werden. Das Gericht kam zu der Überzeugung, dass die Vertriebsmitarbeiter und die Vermittlung an den Kläger nach Maßgabe des vom Beklagtem verwendeten „Präsentationsgesprächs“ erfolgte und dieses Verkaufsgespräch für die Anlageentscheidung ursächlich gewesen ist. 

Sollten Sie ähnlich betroffen sein, sollten Sie sich an einen im Bank- und Kapitalmarktrecht erfahrenen Rechtsanwalt wenden.

Selbstverständlich ist auch die Kanzlei Hogrefe bereit, hier behilflich zu sein.

Infinus – RA Kübler fordert Zinsen von den Anlegern zurück

Insolvenzrechtlich handelt es sich um eine zulässige Maßnahme nach den §§ 129 ff. InsO. Für die betroffenen Anleger, die Geschädigte des Anlagekonzepts der Future Business KGaA sind, stellt dies einen weiteren empfindlichen Rückschlag mit weiteren möglichen finanziellen Belastungen dar.

Herr RA Kübler erklärt kurz, dass Erträge nur aus Gewinnen der Gesellschaft ausgeschüttet werden können, was nach den vorliegenden Bilanzen tatsächlich aber nicht der Fall war. Er macht daher von seinem Anfechtungsrecht in der Insolvenz Gebrauch und fordert die angeblich als Erträge ausbezahlten Beträge zurück.

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Dezember 2014

folgt

April 2014

Future Business KGaA - gemeinsamer Vertreter 

Der Insolvenzverwalter schreibt Vermittler und Anleger an, damit diese in der Gläubigerversammlung am 13.05.2014 einen gemeinsamen Vertreter wählen.

Dieser ist quasi vom Insolvenzverwalter vorgegeben und offensichtlich ein Mann seines Vertrauens!

Mit entsprechendem Rundschreiben wird versucht, ihn auch als Mann des Vertrauens der Anleger erscheinen zu lassen.

Es ist fraglich, ob ein Anwalt in dieser Situation tatsächlich die Interessen der Anleger vertreten kann und will. Die Anleger sollten sich daher überlegen, ob sie sich nicht doch einen Anwalt suchen der ernsthaft Ihre Interessen vertritt.

Erschwerend kommt hinzu, dass der in dem Rundschreiben angesprochene Vorteil, dass die Tätigkeit des gemeinsamen Vertreters kostenlos sei, einen höheren Preis kosten kann als nur die eingesparten Anwaltskosten.

Denn der gemeinsame Vertreter wird nach einem für ihn interessanten Vergütungsmodus aus der Masse vergütet.

Dabei hängt es von der Verständigung zwischen dem Insolvenzverwalter und dem gemeinsamen Vertreter ab, wie teuer der gemeinsame Vertreter insgesamt wird.

Ob dabei die Interessen der Anleger oder die Vergütung im Fordergrund steht lässt sich nicht eindeutig klären.

Jedenfalls werden die an die Anleger zu verteilende Gelder durch die Vergütung des gemeinsamen Vertreters nochmals erheblich und unkontrollierbar gemindert.

Demnach empfiehlt es sich, dem Wunsch nach einem gemeinsamen Vertreter nicht zu entsprechen und einen Anwalt des eigenen Vertrauens mit der Interessenvertretung zu beauftragen.

 

März 2014

Infinus-Vermittler werden von Kanzlei Hogrefe vertreten

Vertraglich gebundene Vermittler der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut handelten für die INFINUS AG als haftendes Unternehmen. Die Vermittler waren Untervermittler des Hauptvermittlers, der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut. Die Erklärungen der Vermittler werden diesem Institut kraft Gesetzes regelmäßig zugerechnet. Ausnahmen gibt es überall. Grundsätzlich haben INFINUS-Vermittler gute Chancen, vermeintliche Ansprüche, die von Anwälten gegen sie geltend gemacht werden, abzuwehren. Soweit Anwälte als Anlegerschützer auftreten und gegen noch oder ehemals vertraglich gebundene Vermittler der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut meinen vorgehen zu können, sollten diese Vermittler sich an einen Anwalt ihres Vertrauens wenden, der im Kapitalmarktrecht bewandert ist.

Gerne prüft die Kanzlei Hogrefe Ihre Erfolgsaussichten auf der Grundlage eingereichter Anspruchs- oder Klageschriften. Bitte beachten Sie, dass hier oft kurze Fristen laufen, die einzuhalten sind.

Der Vermittler tut gut daran, mit seinen Kunden Kontakt aufzunehmen, um mit ihnen und der Anwaltskanzlei ein gemeinsames Vorgehen gegen die wirklichen Verursacher des Schadens zu planen.

 

Februar 2014

Infinus Finanzdienstleistungs AG und Haftplichtversicherer Future Business KG a.A. werden von der Kanzlei Hogrefe in Anspruch genommen.

Das Insolvenzverfahren der Infinus AG, der Future Business KG a.A  wird voraussichtlich zur Erstattung eines Teil der eingezahlten Gelder führen. 

Hier sollten sich Anleger schützen, indem sie sich an einen Anwalt ihres Vertrauens wenden, der im Kapitalmarktrecht Erfahrung hat.

Hier können eindeutige Erklärungen helfen.

Auch nach Durchführung des Insolvenzverfahrens der Infinus AG bleiben Schäden. Ansprüche können sich richten gegen die Infinus Finanzdienstleistungs AG sowie deren Haftpflichtversicherung. Die Kanzlei Hogrefe vertritt zahlreiche Anleger. Es werden vornehmlich Schadensersatzansprüche gegen die Vermittlungsgesellschaft und deren Haftpflichtversicherung geltend gemacht. Hier gibt es bessere Konzepte, um gemeinsam die Verantwortlichen der Infinus AG Gruppe in Regress zu nehmen. Sollten Sie Kunde einer der insolventen Beteiligungsgesellschaft der Infinus AG Gruppe sein, bietet die Kanzlei eine kostenlose Ersteinschätzung auf der Basis der per E-Mail oder per Fax eingereichten Zeichnungsunterlagen an. Diese Möglichkeit können sowohl Anleger als auch Vermittler für sich und ihre Kunden in Anspruch nehmen.

 

Januar 2014

Vorsicht: Falschinformationen durch Anwälte zu Infinus AG 

Falsch ist die Information:  Anleger hätten sich bei Infinus AG an den vermittelten Unternehmen beteiligt.

Richtig ist:  Infinus AG - Anleger haben den Unternehmen ungesicherte Darlehen ohne Unternehmensbeteiligung zur Verfügung gestellt haben in Form von Orderschuldverschreibungen, Genussrechten und Nachrangdarlehen.Über die Qualität dieser von Infinis AG angebotenen Darlehen wurde nicht aufgeklärt.

Falsch ist: dass die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) mit ihrer Prospektgenehmigung der Infinus als „höhere Instanz“ Gewähr dafür bietet, dass die Vermögensanlage tragfähig sei.

Richtig ist: die BaFin prüft lediglich die Genehmigungsvoraussetzungen dafür, dass der Prospekt, auch Infinus, nach den besonderen Regeln der BaFin ordnungsgemäß erscheint.

Falsch ist: dass Liquiditätsplanungen und/oder Gewinn- und Verlustrechnungen dem Anleger über die Geeignetheit und Tragfähigkeit der Vermögensanlage der Infinus  informieren.

Richtig ist: eine andere betriebswirtschaftliche Betrachtungsweise, die sich nur selten in Prospekten wiederfindet.

Falsch ist: dass die Anlegerder Infinus AG abwarten müssten, was bei der Insolvenz heraus käme.

All diese Gerüchte über Infinus AG verleiten Anleger zu einem Abwarten, das weitere Schäden verursacht. Ebenso werden Kunden dadurch animiert, gegen Schädiger der Infinus AG nicht, zu spät oder gegen die falschen Schädiger vorzugehen.

Wenn Sie als Anleger bei der Infinus AG betroffen sind, sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, der Ihnen diese Fragen beantworten und entsprechende Auskünfte erteilen kann.

Die Kanzlei Hogrefe empfiehlt betroffenen Anlegern der Infinius-Gruppe einen im Kapitalmarktrecht versierten Rechtsanwalt/in auf zusuchen.

Gerne nehmen wir eine kostenlose Einschätzung anhand Ihrer Beteiligungsunterlagen bei der Infinus AG vor.

März 2013

Lebensversicherung – Ein unplausibles Modell?

Die bisherige Rechtsprechung des BGH hat sich nunmehr dahingehend gesteigert, dass auch die Zillmerung der Provisionen und Abschlusskosten für unzulässig erklärt wurde. Auch dürfen Stornokosten nicht mehr bei Auszahlung der Rückkaufswerte in Abzug gebracht werden.

Betrachtet man diese Positionen im Verhältnis zur Summe der Beiträge, handelt es sich hierbei bankenüblich nur um „Peanuts“.

Die wahren Kosten der Lebensversicherungen werden weiterhin verheimlicht. Die neuen Regeln des Versicherungsvertragsgesetzes, die seit 2008, spätestens seit 2009 für alle Lebensversicherungen Gültigkeit haben, werden von diesen ignoriert. Obwohl es in den einschlägigen Bestimmungen des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) nebst Anlage in der InfoVO kraft Gesetzes vorgesehen ist, den Kunden bei Abschluss eines Lebensversicherungsvertrages vollständig über die Kosten und auch über die vollständige Höhe der Kosten zu informieren, wird dies pflichtwidrig unterlassen. Wenn man sich dabei fragt, warum das verschwiegen wird, liegt der Grund nahe. Die Versicherer befürchten, dass die Kunden bei vollständiger Information über die Kosten, keine Lebensversicherung mehr abschließen. Der Grund dafür kann nur der sein, dass durch die Offenbarung der Kosten dem Kunden klar wird, dass die Lebensversicherung nicht plausibel ist.

Was bedeutet Plausibilität?

Nach der Rechtsprechung des BGH bedeutet dies, dass der Kunde innerhalb einer angemessenen Laufzeit damit rechnen kann, dass er seine ursprünglich eingezahlten Beiträge herausbekommt und eine realistische Chance auf Rendite hat. Das ist das Wesen einer sogenannten Vermögensanlage. Auch Lebensversicherungsverträge in Form der Kapitallebensversicherung sind Vermögensanlagen. Vermögensanlagen sind es nur dann, wenn diese Form der Kapitalerhaltung mit der Chance der Rendite gegeben ist. Ist aber innerhalb üblicher Vertragslaufzeiten nicht damit zu rechnen, dass die eingezahlten Beiträge auch bei vorzeitiger Kündigung über die Rückkaufswerte nicht zurückfließen und sich viel mehr ein Defizit einstellt, liegt keine Vermögensanlage, sondern Geldvernichtung vor. Das bedeutet, die Vermögensanlage der Kapitallebensversicherung ist unplausibel.

Die Kanzlei Hogrefe berechnet die Rückkaufswerte nicht nur auf der Basis der Rechtsprechung des BGH hinsichtlich der dort genannten „Peanuts“. Denn die Abschlusskosten und die Stornogebühren machen nur geringe Prozentsätze aus, die insgesamt unter 10% liegen. Der hohe Kostenanteil sind die laufenden Verwaltungskosten der Versicherungen, mit denen sie die Hochhäuser bauen. Die Kanzlei Hogrefe hat festgestellt, dass der Durchschnitt der Kapital-Lebensversicherungen mit Kostenquoten zwischen 25% und 74% liegt. Dies kann die Kanzlei Hogrefe je Versicherungsvertrag individuell ausrechnen und zwar unabhängig davon, ob es sich um einen konstanten Beitrag oder um dynamische Beiträge handelt. Dabei stellt sich schnell heraus, wie viel Prozent der Beiträge für Investitionen und wie viel für Kosten verbraucht werden. Beispiele hierfür sind auf der Homepage der Kanzlei Hogrefe veröffentlicht (siehe unten).

Sollten Sie Fragen hierzu haben, wenden Sie sich an einen Anwalt, der auf Bank- und Kapitalmarktrecht oder Versicherungsrecht spezialisiert ist. Selbstverständlich steht auch die Kanzlei Hogrefe für derartige Rückfragen gerne zur Verfügung.

 

2013

Versicherungen müssen Milliarden an Kunden zurück zahlen.

Falsch berechnete Rückkaufwerte wurden durch Verbraucherschützer in Prozessen vor dem höchsten deutschen Gericht, dem Bundesgerichtshof (BGH) festgestellt.

Betroffen sind folgende Versicherungen:

Allianz, Signal Iduna, Deutscher Ring, Generali und ERGO.

Dabei geht es um Stornokosten, die zu Unrecht nicht abgerechnet und ausgezahlt wurden.

Diese Kosten dürfen bei Kündigung des Vertrages nicht vom Rückkaufwert abgezogen werden.

Soweit sich die Versicherungen – wie in der Presse angekündigt – nunmehr widerwillig erst nach Klage bis zum BGH bereit erklärt haben, den Kunden die zu Unrecht einbehaltenen Kosten auf die gekündigten Verträge zu erstatten bleibt zu Recht immer noch die Frage offen, ob diese freiwilligen Zahlungen denn jetzt richtig berechnet wurden.

Hierzu wie auch zur Geltendmachung ihrer Ansprüche sollten Sie einen mit dem Versicherungsrecht aber auch mit deren Berechnungsmethoden vertrauten Anwalt beauftragen,

Die Kanzlei Hogrefe berechnet bei den Rückkaufwerten gekündigter Verträge rückwirkend den Gesamtkostenfaktor, den die Versicherer ständig verheimlichen.

Dieser Faktor ist aber bereits nach dem neuen VVG vom Versicherer ungefragt bei Vertragsschiuss mitzuteilen und offen zu legen.

Unter Transparenzgesichtspunkten bestand hierzu bereits bei Altverträgen eine entsprechende Offenlegungspflicht wie bei der Stornoreserve.

Hierzu können Sie unter Verwendung des beigefügten Kontaktformulars die erforderlichen Angaben machen. ( Benötigt wird das Datum und die Höhe der Zahlung des Erstbeitrags, Das Datum und die Höhe der Zahlung des letzten bekannten Beitrags und den von der Versicherung von Ihnen abgefragten und mitgeteilten Rückkaufswertes.)

Sollten Sie Fragen zur Lebensversicherung haben, welche Positionen nach dem EU-Recht darüber hinaus noch zu beanstanden sind, setzen Sie sich telefonisch mit der Kanzlei Hogrefe unter Verwendung des auf der Homepage zur Verfügung gestellten Kontaktformulars in Verbindung.

 

Rückkaufwerte der Lebensversicherer sind zu niedrig.

Der Bundesgerichtshof hat in Fortführung seiner bisherigen Rechtsprechung und in Ergänzung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts für Verträge, die, zwischen Mitte 2001 und Ende 2007 mit den gebräuchlichen Versicherungsbedingungen geschlossen in folgenden Punkten unwirksam sind:

  • zur Abschlusskostenverrechnung (nach dem sog. „Zillmerverfahren“),

  • soweit ein zum Stornoabzug berechnet wurde

  • soweit wie üblich sog. „Kleinbeträge“ von Rückkaufswerten nicht ausgezahlt werden sollten,

  • soweit Abschlusskosten nach dem sog. Zillmerverfahren mit den Beiträgen der ersten Vertragsjahre verrechnet werden

       2 wichtige Punkte, die die Verbraucherschützer wohl beim Lesen des Urteils des BGH übersehen haben:

  • und soweit nicht offen gelegte Provisionen von den Beiträgen einbehalten wurden

  • und soweit diese wie Abschlusskosten nach dem Zillmerverfahren von den laufenden Beiträgen einbehalten wurden.

Denn der Provisionsanteil ist in der Regel der größte Anteil an Abschlusskosten überhaupt.

Betrachtet man die nachfolgend abgedruckten Berechnungen der Kanzlei Hogrefe, stellt man erstaunlich niedrige Rückkaufswerte und außerordentlich hohe Kostenquoten aus Vertriebskosten und über die Jahre anfallendenlaufenden Kosten fest.

Diese Summe aller Kosten, der sog. Reduction in Yield oder auch Gesamtkostenfaktor, der von allen Versicherungen verheimlicht wird, liegt je nach Versicherung zwischen 25 und 74 Prozent der monatlichen Beiträge.

Dann wundert es natürlich nicht, dass da auch nach jahrelanger Beitragszahlung noch nicht einmal die eingezahlten Beiträge erwirtschaftet werden.

Die nachfolgend benannten Berechnungen betreffen tatsächlich berechnete Verträge aus gekündigten. Lebensversicherungsverträgen, die in der Kanzlei-Hogrefe abgewickelt und deren Rückkaufwerte nachberechnet wurden.

Dabei wurde der Gesamtkostenfaktor sowohl im Durchschnitt bezogen auf die jeweiligen Beiträge als auch bezogen auf die Summe der geleisteten Beiträge berechnet.

Die Ergebnisse sprechen für sich.

Man kommt zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Lebensversicherungen um ein

„ unplausibles“ Model handelt.

Das heißt, die Lebensversicherungen werden als Vermögensanlage verkauft, sind aber nur eine Geldvernichtungsanlage, weil sie je nach Vertragsgestaltung und Kostenfaktor nicht geeignet sind, das eingesetzte Kapital über die gewöhnliche Vertragslaufzeit wieder zu erwirtschaften.

Der Grund dafür liegt in der Summe der versteckten hohen Abschlusskosten und den laufenden ebenfalls hohen Verwaltungskosten.

Da gibt es nur wenige Versicherungen, die mit der Gesamtkostenquote unter 50 % liegen. Das hat bis jetzt noch niemand behauptet, ist aber wahr.

Deshalb ist die Kanzlei Hogrefe der Auffassung, dass dies bald der nächste Punkt sein wird, mit dem die Verbraucherschützer vor das höchste Gericht ziehen müssten.

Was sie wohl zur Zeit daran hindert, ist wohl der Umstand, dass sie dies noch nicht wissen und auch den Gesamtkostenfaktor noch nicht berechnet haben.

Sollten Sie hierzu fragen haben, informiert Sie die Kanzlei Hogrefe gerne telefonisch.

Es folgen einige Berechnungen des Gesamtkostenfaktors verschiedener

Versicherungsverträge.

Die Namen der jeweiligen Versicherungsgesellschaften wurden vorerst nicht genannt, können aber jeder zeit ergänzt werden! 

Dabei zeigt sich, dass bei zwei Versicherern innerhalb der tatsächlichen Vertragslaufzeit die Beiträge nicht erwirtschaftet wurden. Das spricht für Unplausibilität, wenn nicht bei weiterem Verlauf des abgebrochenen Vertrages mit Erwirtschaftung des Kapitals gerechnet werden kann.

Bei einem Vertrag lief der Vertrag aber schon 240 Monate, also 20 Jahre und der Rückkaufwert lag nur knapp über den Rückkaufwerten; darunter geht wohl nichts.

Die Verträge sind oft lange unwirtschaftlich, weil die Kosten zu hoch sind.

1.Beispiel

1 Erstbeitrag 76,28
2 Datum des Erstbeitrags 01.06.92
3 Letztbeitrag 76,28
4 Datum des letzten Beitrags 01.06.98
5 mitgeteilter RKW 2.648,25
6 Datum des mitgeteilten Rückkaufswertes 01.06.98
7 Laufzeit in
8 Monaten 72
9 Garantiezins
10 in Prozent 0,0275
11 S umme der B eiträge 5492,16
12 Investanteil des Beitrags im Durchschnitt 33,79 €
13 Investmentanteil im Durchschnitt in % 44,30%
14 Kostenanteil des Beitrags im Durchschnitt 42,49 €
15 Kostenanteil in % im Durchschnitt 5569,64% %
16
17 Kapitalbestand wenn Geld mit nur 4 % am Markt
18 angelegt worden wäre: 6196
19
20 Verträge vor 01.01.2005
21 Mitgeteilte KapErtragsSteuer 465,95
22 richtige Kapitalertragssteuer 441,66
23 zuviel KapESt 24,29
24 Mitgeteilte Ergräge für KapESt 1766,63
25 also Investanteil zu Beginn 22,60
26 I nvestanteil E rstbeitrag in % 29,62
27
28
29 Minderbetrag 3.523,11€ zu Marktergebnis
30
31 Differenz zu Beiträgen -2.868,20 Verlust unplausibel
Die Tabelle und die Berechnungsmethoden sind urheberrechtliches Eigentum der
Kanzlei Hogrefe
Werner Ludwig Hogrefe
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht
Die Nutzung oder Verwertung bedarf der vorherigen Zustimmung der Kanzlei.

2.Beispiel

1 Erstbeitrag 150
2 Datum des Erstbeitrags 01.12.04
3 Letztbeitrag 191
4 Datum des letzten Beitrags 01.04.11
5 mitgeteilter RKW 6.719,23
6 Datum des mitgeteilten Rückkaufswertes 01.04.11
7 Laufzeit in
8 Monaten 76
9 Garantiezins
10 in Prozent 0,0275
11 S umme der B eiträge 12874,83
12 Investanteil des Beitrags im Durchschnitt 72,01 €
13 Investmentanteil im Durchschnitt in % 42,23%
14 Kostenanteil des Beitrags im Durchschnitt 98,49 €
15 Kostenanteil in % im Durchschnitt 57,77% %
16
17 Kapitalbestand wenn Geld mit nur 4 % am Markt
18 angelegt worden wäre: 14551
19
20 Verträge vor 01.01.2005
21 Mitgeteilte KapErtragsSteuer 183,86
22 richtige Kapitalertragssteuer
23 zuviel KapESt 183,86
24 Mitgeteilte Ergräge für KapESt 735,44 735,44
25 also Investanteil zu Beginn 7,88
26 I nvestanteil E rstbeitrag in % 5,25
27
28
29 Minderbetrag 7.831,48€ zu Marktergebnis
30
31 Differenz zu Beiträgen -6.155,60 Verlust unplausibel
Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht
Die Tabelle und die Berechnungsmethoden sind urheberrechtliches Eigeentum der
Kanzlei Hogrefe
Werner Ludwig Hogrefe
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht
Die Nutzung oder Verwertung bedarf der vorherigen Zustimmung der Kanzlei.

3.Beispiel

1 Erstbeitrag 17,08
2 Datum des Erstbeitrags 01.09.90
3 Letztbeitrag 49,74
4 Datum des letzten Beitrags 01.09.10
5 mitgeteilter RKW 8.393,00
6 Datum des mitgeteilten Rückkaufswertes 01.09.10
7 Laufzeit in
8 Monaten 240
9 Garantiezins
10 in Prozent 0,0275
11 Summe der B eiträge 7316,82
12 Investanteil des Beitrags im Durchschnitt 15,45 €
13 Investmentanteil im Durchschnitt in % 46,24%
14 Kostenanteil des Beitrags im Durchschnitt 17,96 €
15 Kostenanteil in % im Durchschnitt 53,76% %
16
17 Kapitalbestand wenn Geld mit nur 4 % am Markt
18 angelegt worden wäre: 10420
19
20 Verträge vor 01.01.2005
21 Mitgeteilte KapErtragsSteuer 806,24
22 richtige Kapitalertragssteuer
23 zuviel KapESt 806,24
24 Mitgeteilte Ergräge für KapESt 4762
25 also Investanteil zu Beginn 8,77
26 Investanteil E rstbeitrag in % 51,32
27
28
29 Verlust 2.027,00€ zu Marktergebnis
30
31 Differenz zu Beiträgen 1.076,18 Gewinn 14,71%
Die Tabelle und die Berechnungsmethoden sind urheberrechtliches Eigentum der
Kanzlei Hogrefe
Werner Ludwig Hogrefe
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Steuerrecht
Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht

Die Nutzung oder Verwertung bedarf der vorherigen Zustimmung der Kanzlei.

April 2015

Multi Advisor Fund – zahlen ausscheidende Anleger doppelte Emissionskosten?

Gesellschafterbeschlüsse der Multi Advisor Fund I GbR im Wege der schriftlichen Abstimmung

Wenn die Anleger der Multi Advisor Fund I GbR den Beschlüssen zustimmen bedeutet dies Folgendes:

  1. Erster Nachteil für die Anleger der Multi Advisor Fund I GbR

Sie zahlen nicht nur beim Eintritt Emissionskosten auf Ihre Zeichnungssumme in Höhe von ca. 20 % sondern nochmals 20 % bei Ihrem angeblich selbst verschuldeten Austritt. Wer also aus der Gesellschaft austreten will, wird doppelt zur Kasse gebeten.

  1. Zweiter Nachteil 

Die Anwaltskosten, die angeblich wegen der austrittswilligen Gesellschafter von der Multi Advisor Fund I GbR

Entstehen, sollen von der Gesellschaft ( nochmals?) getragen werden.

Bisher unerklärt bleibt der Umstand, dass nach bisherigen Erfahrungen der Kanzlei Hogrefe diese Kosten der Multi Advisor Fund I GbR regelmäßig im Rahmen der durch Vergleich beendeten Fälle bereits von den betroffenen Anlegern zu 97 bis 99 % getragen werden. Da stellt sich die Frage, warum sollen diese Kosten die in 2011 843.012,50 € und im Jahre 2012 in Höhe von 398.076,95 € entstanden sein sollen, dann nochmals von dem Multi Advisor Fund I GbR und damit von den Gesellschaftern getragen werden? Wessen Interessen dient dieser Beschlussvorschlag?

  1. Dritter Nachteil 

Der Gesellschaftszweck ist offensichtlich nicht mehr erreichbar

Entlastung der Geschäftsführung bedeutet, dass die ungeklärten o.g. Sachverhalte und sonstigen bisher nicht genügend erläuterten Geldausgaben gut geheißen werden.

Hier sollten die Multi Advisor Fund iGbR Anleger von ihren Informationsrechten dahin Gebrauch machen zu fragen, wie die Geschäftsführung denn gedenkt, die Zwecke der Gesellschaft laut Gesellschaftsvertrag angesichts der negativen Ergebnisse zu erreichen? Und wie sich bisherige Ausgaben der Geschäftsführung mit dem Gesellschaftszweck, dem Ziel der Gesellschaft, Kapital zu erhalten und auch noch Rendite zu erzielen mit dem Gesellschaftszweck decken?

  1.  Vierter Nachteil für die Anleger der Multi Advisor Fund I GbR

Was sind die aktuellen Ziele des der Multi Advisor Fund I GbR

Was ist der aktuelle Zweck der Gesellschaft und in wie weit weicht dieser vom ursprünglichen Gesellschaftszweck ab und gibt es dazu eine gesellschaftsrechtliche Regelung? Wem dienen die aktuellen Ziele des der Multi Advisor Fund I GbR?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann über eine Entlastung nachgedacht werden.

Dies sind nur kurz gefasste Bedenken, gegen die vorgeschlagenen Beschlüsse.

Sollten Sie an weiteren Überlegungen interessiert sein, setzen Sie sich mit Ihrem Anwalt oder der Kanzlei Hogrefe telefonisch oder per E-mail in Verbindung.

Wir vertreten Ihre Interessen in allen Fragen zu Ihrer Beteiligung am Multi Advisor Fund I GbR

Januar 2014

Multi Advisor Fund kündigt Verträge:

Der Multi Advisor Fund geht durch seine Geschäftsführung zunehmend dazu über, Anleger zu kündigen mit der Begründung, dass die Raten über einen Zeitraum von fünf Monaten nicht bezahlt wurden. Das geschieht kurioserweise auch dann, wenn Kunden gar keinen Ratenvertrag abgeschlossen hatten, sondern lediglich eine Einmaleinlage oft in fünfstelliger Größenordnung eingezahlt hatten und vergeblich darauf hofften, diese einmal mit Gewinn zurückbezahlt zu bekommen.

Ziel dieser Maßnahme ist es offenbar, nachdem zwei Geschäftsführungsgesellschaften mittlerweiler Insolvenz angemeldet haben und der Fond durch Prozesse der Geschäftsleitung gegen Anleger auf Zahlung der Einlagebeiträge über Jahre geführt wurden, nunmehr weitere Gelder durch Geltendmachung eines negativen Auseinandersetzungsguthabens zu beanspruchen. Hier sollen die Anleger voraussichtlich nicht nur wegen Zahlung der Beiträge, sondern auch wegen eines negativen Auseinandersetzungsguthabens notfalls durch Klage zur Kasse gebeten werden. Die Besonderheit besteht darin, dass das Auseinandersetzungsguthaben negativ ist und die Anleger als BGB-Gesellschafter hier mit ihrem Vermögen unbegrenzt haften. Das gilt aber nur dann, wenn feststeht, dass überhaupt ein Beteiligungsverhältnis zustande gekommen ist. Nachdem das Finanzamt gegenüber dem Fond und den Anlegern mittlerweile die fehlende Gewinnerzielungsabsicht bescheinigt hat, ist auch die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks erforderliche Investitionsabsicht der Gesellschaft fraglich. Auch hierzu hat das OLG München bereits entschieden und festgestellt, dass es zumindest an einer Gewinnerzielungsabsicht in dem konkreten Fall fehlte. Das führte zur Nichtigkeitserklärung des Gesellschaftsvertrages mit der Folge, dass der Anleger seine Einlage vollständig zurückerhielt und keine weiteren Beiträge mehr zahlen musste.

Sollen Sie hierzu Fragen haben, ist die Kanzlei Hogrefe gerne bereit, anhand vorgelegter Zeichnungsunterlagen die Sach- und Rechtslage zu prüfen und eine Einschätzung über die Erfolgsaussichten abzugeben.

Januar 2014

Multi Advisor Fund – Kein Steuersparmodell –

Das Finanzamt geht dazu über, aus der Beteiligung der Anleger am Multi Advisor Fund GbR eine „Liebhaberei“ zu machen. Im Ergebnis wird damit bestätigt, was das OLG München unlängst in einem Urteil festgestellt hat, dass die Beteiligung mangels Investitionsabsicht sittenwidrig und der Gesellschaftsvertrag von Anfang an nichtig ist. Das Finanzamt kommt aufgrund einfacher Überlegungen zu dem Ergebnis, nachdem es sich das zunehmend stagnierende Treiben des Multi Advisor Funds über mehrere Jahre angesehen hat, und hat zum Nachteil der Anleger die richtigen Schlüsse gezogen. Die Aktivitäten des Multi Advisor Funds GbR, insbesondere der Organe, von denen zwei geschäftsführende Gesellschaften mittlerweile Insolvenz angemeldet haben, ist zu dürftig, um einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, der ernsthaft mit Gewinnerzielungsabsicht investiert, zu repräsentieren. Kurz gesagt, die Investitionen des Multi Advisor Funds werden vom Finanzamt genauso ergebnislos eingestuft, wie vom OLG München. Es fehlt an der für die steuerliche Anerkennung erforderliche „Gewinnerzielungsabsicht“.

Nun kann man darüber philosophieren, ob die Gewinnerzielungsabsicht mit der Absicht zu investieren identisch ist oder die fehlende Gewinnerzielungsabsicht, die offiziell vom Finanzamt festgestellt wurde, ein weiteres unwiderlegbare Indiz dafür ist, dass nie Investitionsabsicht vorhanden war, wie es das OLG München festgestellt hat.

Im Ergebnis ist das für die Anleger schmerzlich. Ungeachtet dessen ist es aber höchste Zeit – wenn man es noch nicht getan hat – sich von diesem Moloch zu trennen. Was diese Gesellschaft am Leben hielt und hält, sind die Prozesse, die sie gegen die Anleger auf Zahlung der Beiträge führt.

Löwencapital AG wird verklagt von Kanzlei Hogrefe

In diesem Artikel befindet sich eine Excel-Tabelle mit Daten konkreter Kundenverträge der Löwencapital AG, die Auskunft darüber gibt, wie viel von den Einzahlungen nach 12- 24 Monaten noch übrig ist und wie viel Geld von den Einzahlungen für Kosten oder für den Kunden wohl ungünstige Transaktionen verbraucht wurde. Dabei wird in der Tabelle zugunsten von Löwenkapital AG unterstellt, dass die in den Kontomitteilungen angegebenen Warenbestände auch tatsächlich in Form von Miteigentum existieren!

Die alles entscheidenden Fragen sind doch folgende :

Was bleibt vom Geld übrig?  Was erhält der Löwencapital AG Kunde für sein Geld?

Schauen und urteilen Sie selbst:

 

Kunden

1

2

3

4

5

6

Einzahlungen

      

Einmalzahlung

10800

3600

10500

7200

7200

12000

Agio

540

180

525

360

360

600

Ratenzahlungen insgesamt

 

3300

7540

2400

2400

1400

Agio

 

165

377

120

120

70

Summe Einzahlungen insgesamt

11340,00

7245,00

18942,00

10080,00

10080,00

14070,00

Kosten  laut Auftragsannahme LC

5753,77

2037,42

5912,6

4158,00

4158,00

3505,19

angegebene oder zu erwartende Ankaufkosten Waren

5046,23

1562,58

6032,25

4158,00

4158,00

3465

letzte Abrechnung

      

angebl.Warenkauf neu gem. letzt. Kontoauszug in Euro ca.

1332,32

2513,00

3170,12

1657,41

1657,41

4954,34

Von Einzahlungen angeblich investiert in % ca.

12

35

17

16

16

35

Von Einzahlungen für Kosten verbraucht

      

Kosten in Euro ca.

10007,68

4732

15771,88

8422,59

8422,59

9115,66

Kosten in Prozent% ca.

88

65

83

84

84

65

Agio wurde mit zu den Einzahlungen gerechnet.

      

 

Vergleicht man die Kostenpositionen je Vertrag der Löwencapital AG, stellt man fest, dass die ohnehin schon hohen anfänglichen Verwalterkosten sich fast alle am Ende des Betrachtungszeitraums verdoppelt haben.

Entsprechend minimieren sich die von Löwencapital AG angeblich für die Kunden angeschafften Werte auf 12 bis 35% bei einer Gesamtkostenquote von immerhin 65 bis 88% der Einzahlung des Kunden.

Erwirbt der Kunde der Löwecapital AG Miteigentum?

Das scheint nicht sicher zu sein, denn In einem von der Kanzlei Hogrefe geführten Prozess tauchte der klagende Kunde in keinem der 90 Blatt Anlagen namentlich auf. Auch wiesen die Anwälte der Löwencapital AG nicht auf irgend eine Nummer in den Anlagen hin aus der hätte entnommen werden könne, dass diese dem Vertrag des klagenden Kunden zu zuordnen sei.

Ein Miteigentum des Kunden der Löwencapital AG war damit vorerst nicht feststellbar.

Ist das nicht merkwürdig?

Die Kanzlei Hogrefe vertritt mehrere Kunden gegen Löwencapital AG und kann die hier noch offen gebliebenen Fragen beantworten. Auch erstellen wir Ihnen als Kunde gerne eine eigene Excel-Tabelle zu Ihrem konkreten Vertrag.

Sollten Sie Kunde der Löwencapital AG sein und Fragen haben, können Sie sich per E-mail oder telefonisch an die Kanzlei Hogrefe oder einen anderen Anwalt Ihres Vertrauens, der im Bank- und Kapitalmarktrecht arbeiten sollte,  wenden.

Kanzlei Hogrefe prüft als Anlegerschutzkanzlei Ansprüche gegen Verantwortliche des MIDAS Mittelstandsfonds.

Der MIDAS Mittelstandsfonds wurde 2007 ins Leben gerufen. Es handelt es um einen Private Equity Fonds, der sich im Mittelstand an Unternehmen beteiligt. Schadensersatzansprüche können sich richten gegen Vermittlungsgesellschaften wegen Falschberatung oder Anleitung dazu. Da es sich beim Midas Mittelstandsfonds 4 um ein Blindpool-Fonds handelt, stellt sich angesichts der umfangreichen Risiken immer die Frage, ob das Konzept überhaupt aufgehen kann und ob beim Beratungsgespräch über Risiken gesprochen wurde und/oder im Prospekt konzeptionelle Risiken richtig dargestellt und berechnet wurden. Die Kanzlei Hogrefe prüft auf der Basis eingereichter Zeichnungsunterlagen möglichst mit Prospekt die Erfolgsaussichten vorab kostenlos.

April 2015

Multi Advisor Fund – zahlen ausscheidende Anleger doppelte Emissionskosten?

Gesellschafterbeschlüsse der Multi Advisor Fund I GbR im Wege der schriftlichen Abstimmung

Wenn die Anleger der Multi Advisor Fund I GbR den Beschlüssen zustimmen bedeutet dies Folgendes:

  1. Erster Nachteil für die Anleger der Multi Advisor Fund I GbR

Sie zahlen nicht nur beim Eintritt Emissionskosten auf Ihre Zeichnungssumme in Höhe von ca. 20 % sondern nochmals 20 % bei Ihrem angeblich selbst verschuldeten Austritt. Wer also aus der Gesellschaft austreten will, wird doppelt zur Kasse gebeten.

  1. Zweiter Nachteil 

Die Anwaltskosten, die angeblich wegen der austrittswilligen Gesellschafter von der Multi Advisor Fund I GbR

Entstehen, sollen von der Gesellschaft ( nochmals?) getragen werden.

Bisher unerklärt bleibt der Umstand, dass nach bisherigen Erfahrungen der Kanzlei Hogrefe diese Kosten der Multi Advisor Fund I GbR regelmäßig im Rahmen der durch Vergleich beendeten Fälle bereits von den betroffenen Anlegern zu 97 bis 99 % getragen werden. Da stellt sich die Frage, warum sollen diese Kosten die in 2011 843.012,50 € und im Jahre 2012 in Höhe von 398.076,95 € entstanden sein sollen, dann nochmals von dem Multi Advisor Fund I GbR und damit von den Gesellschaftern getragen werden? Wessen Interessen dient dieser Beschlussvorschlag?

  1. Dritter Nachteil 

Der Gesellschaftszweck ist offensichtlich nicht mehr erreichbar

Entlastung der Geschäftsführung bedeutet, dass die ungeklärten o.g. Sachverhalte und sonstigen bisher nicht genügend erläuterten Geldausgaben gut geheißen werden.

Hier sollten die Multi Advisor Fund iGbR Anleger von ihren Informationsrechten dahin Gebrauch machen zu fragen, wie die Geschäftsführung denn gedenkt, die Zwecke der Gesellschaft laut Gesellschaftsvertrag angesichts der negativen Ergebnisse zu erreichen? Und wie sich bisherige Ausgaben der Geschäftsführung mit dem Gesellschaftszweck, dem Ziel der Gesellschaft, Kapital zu erhalten und auch noch Rendite zu erzielen mit dem Gesellschaftszweck decken?

  1.  Vierter Nachteil für die Anleger der Multi Advisor Fund I GbR

Was sind die aktuellen Ziele des der Multi Advisor Fund I GbR

Was ist der aktuelle Zweck der Gesellschaft und in wie weit weicht dieser vom ursprünglichen Gesellschaftszweck ab und gibt es dazu eine gesellschaftsrechtliche Regelung? Wem dienen die aktuellen Ziele des der Multi Advisor Fund I GbR?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann über eine Entlastung nachgedacht werden.

Dies sind nur kurz gefasste Bedenken, gegen die vorgeschlagenen Beschlüsse.

Sollten Sie an weiteren Überlegungen interessiert sein, setzen Sie sich mit Ihrem Anwalt oder der Kanzlei Hogrefe telefonisch oder per E-mail in Verbindung.

Wir vertreten Ihre Interessen in allen Fragen zu Ihrer Beteiligung am Multi Advisor Fund I GbR

Januar 2014

Multi Advisor Fund kündigt Verträge:

Der Multi Advisor Fund geht durch seine Geschäftsführung zunehmend dazu über, Anleger zu kündigen mit der Begründung, dass die Raten über einen Zeitraum von fünf Monaten nicht bezahlt wurden. Das geschieht kurioserweise auch dann, wenn Kunden gar keinen Ratenvertrag abgeschlossen hatten, sondern lediglich eine Einmaleinlage oft in fünfstelliger Größenordnung eingezahlt hatten und vergeblich darauf hofften, diese einmal mit Gewinn zurückbezahlt zu bekommen.

Ziel dieser Maßnahme ist es offenbar, nachdem zwei Geschäftsführungsgesellschaften mittlerweiler Insolvenz angemeldet haben und der Fond durch Prozesse der Geschäftsleitung gegen Anleger auf Zahlung der Einlagebeiträge über Jahre geführt wurden, nunmehr weitere Gelder durch Geltendmachung eines negativen Auseinandersetzungsguthabens zu beanspruchen. Hier sollen die Anleger voraussichtlich nicht nur wegen Zahlung der Beiträge, sondern auch wegen eines negativen Auseinandersetzungsguthabens notfalls durch Klage zur Kasse gebeten werden. Die Besonderheit besteht darin, dass das Auseinandersetzungsguthaben negativ ist und die Anleger als BGB-Gesellschafter hier mit ihrem Vermögen unbegrenzt haften. Das gilt aber nur dann, wenn feststeht, dass überhaupt ein Beteiligungsverhältnis zustande gekommen ist. Nachdem das Finanzamt gegenüber dem Fond und den Anlegern mittlerweile die fehlende Gewinnerzielungsabsicht bescheinigt hat, ist auch die zur Erreichung des Gesellschaftszwecks erforderliche Investitionsabsicht der Gesellschaft fraglich. Auch hierzu hat das OLG München bereits entschieden und festgestellt, dass es zumindest an einer Gewinnerzielungsabsicht in dem konkreten Fall fehlte. Das führte zur Nichtigkeitserklärung des Gesellschaftsvertrages mit der Folge, dass der Anleger seine Einlage vollständig zurückerhielt und keine weiteren Beiträge mehr zahlen musste.

Sollen Sie hierzu Fragen haben, ist die Kanzlei Hogrefe gerne bereit, anhand vorgelegter Zeichnungsunterlagen die Sach- und Rechtslage zu prüfen und eine Einschätzung über die Erfolgsaussichten abzugeben.

Januar 2014

Multi Advisor Fund – Kein Steuersparmodell –

Das Finanzamt geht dazu über, aus der Beteiligung der Anleger am Multi Advisor Fund GbR eine „Liebhaberei“ zu machen. Im Ergebnis wird damit bestätigt, was das OLG München unlängst in einem Urteil festgestellt hat, dass die Beteiligung mangels Investitionsabsicht sittenwidrig und der Gesellschaftsvertrag von Anfang an nichtig ist. Das Finanzamt kommt aufgrund einfacher Überlegungen zu dem Ergebnis, nachdem es sich das zunehmend stagnierende Treiben des Multi Advisor Funds über mehrere Jahre angesehen hat, und hat zum Nachteil der Anleger die richtigen Schlüsse gezogen. Die Aktivitäten des Multi Advisor Funds GbR, insbesondere der Organe, von denen zwei geschäftsführende Gesellschaften mittlerweile Insolvenz angemeldet haben, ist zu dürftig, um einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, der ernsthaft mit Gewinnerzielungsabsicht investiert, zu repräsentieren. Kurz gesagt, die Investitionen des Multi Advisor Funds werden vom Finanzamt genauso ergebnislos eingestuft, wie vom OLG München. Es fehlt an der für die steuerliche Anerkennung erforderliche „Gewinnerzielungsabsicht“.

Nun kann man darüber philosophieren, ob die Gewinnerzielungsabsicht mit der Absicht zu investieren identisch ist oder die fehlende Gewinnerzielungsabsicht, die offiziell vom Finanzamt festgestellt wurde, ein weiteres unwiderlegbare Indiz dafür ist, dass nie Investitionsabsicht vorhanden war, wie es das OLG München festgestellt hat.

Im Ergebnis ist das für die Anleger schmerzlich. Ungeachtet dessen ist es aber höchste Zeit – wenn man es noch nicht getan hat – sich von diesem Moloch zu trennen. Was diese Gesellschaft am Leben hielt und hält, sind die Prozesse, die sie gegen die Anleger auf Zahlung der Beiträge führt.

Plausibilität

Prospekthaftung bei Vermögensanlagen

Vermögensanlagen sind private, so genannte eigenverantwortliche Beteiligungen von Bürgern in Form von Geldeinlagen in eine Beteiligungsgesellschaft. Diese wollen mit den Einlagen durch Investition in verschiedene Anlagebereiche - wie etwa Immobilien, Wertpapiere, Unternehmensbeteiligungen, weitere Fonds wie die institutionellen Anleger (Banken und Versicherungen) neben einer sinnvollen Kapitalerhaltung auch Renditen für die Anleger erwirtschaften. Viel zu häufig aber werden die Anleger letztlich enttäuscht, im schlimmsten Fall scheitert gar die Beteiligung oder ist wegen zu hoher Kosten unrentabel.

Dies zu überprüfen ist unser Schwerpunkt. Kernstück dieser Überprüfung ist der von den Initiatoren aufgrund entsprechender aufsichtsrechtlicher Bestimmungen zur Anlegerinformation zu publizierende Emissionsprospekt.

Es handelt sich bei der Prospekthaftung und dem nahe liegenden Kapitalanlagenbetrug um ein vor allem in den letzten zwei bis drei Jahren hochaktuelles und brisantes Rechtsgebiet, deren Auswirkungen alle Bürger wirtschaftlich zu spüren bekommen. Der Bedarf an Rechtsbeistand in diesem Bereich wächst zunehmend, insbesondere nachdem das Vertrauen in Geldsysteme und deren Akteure durch die in der Presse und den Nachrichten verlautbarten Fehlschläge gelitten hat.

Unsere Kanzlei betreut zahlreiche Anleger, die sich an verschiedenen Fonds beteiligt haben und sich durch mutmaßliches Fehlverhalten der Akteure geschädigt fühlen. Mit den bisherigen, ausschließlich juristischen Methoden hat es sich jedoch als schwierig erwiesen, die Interessen der Anleger erfolgreich zu vertreten. Denn der Grund von Beanstandungen liegt in der Regel in mangelhafter Informationspolitik seitens der Akteure: Jeden Anleger, ganz gleich, ob Privatanleger oder institutioneller Anleger (Banken, Versicherungen, Investmenthäuser etc.), interessieren grundsätzlich ausschließlich Fakten, die darüber Auskunft geben, ob die konkrete Investition aufgrund der Informationen, die man aus dem Emissionsprospekt erhält, rentabel ist. Die Rentabilität lässt sich jedoch nur mit betriebswirtschaftlichen Untersuchungsmethoden der Investitionsrechnung und der Finanzmathematik ermitteln.

Auf diese Plausibilitätsprüfungen hat sich unsere Kanzlei spezialisiert und kommt dabei durchweg zu völlig neuen Ergebnissen, die oft bei bekannten Anlageformen neue Systemfehler und verdeckte Kostenbelastungenbeweisen. Verdeckte Kosten werden von der gefestigten Rechtsprechung des BGH als geheime Provisionen, so genannte Kickbacks, als vorsätzlich sittenwidrige Schädigung und auch unter dem Aspekt des Kapitalanlagenbetrugs disqualifiziert und sanktioniert. Entsprechende Aufklärungen fehlen in der Regel in den Emissionsprospekten.

Die genannten Untersuchungsmethoden wurde bisher in der Rechtspraxis offensichtlich zu wenig zum Einsatz gebracht. Wir sehen deshalb eine besondere Notwendigkeit darin, die Plausibilitäten zu überprüfen, Fehler in den Emissionsprospekten aufzuzeigen und den Gerichten durch entsprechende Berechnungen plausibel zu machen.

Das ist bisher mehrfach gelungen.

Abgesehen davon, dass dieses Rechtsgebiet in eine Vielzahl nicht einfach zu durchschauender Gesetzesmaterialien gekleidet ist, die dem betroffenen Bürger oft unbekannt sind, birgt das gesamte Rechtsgebiet neben den evidenten juristischen Problemen zahlreiche weitere Probleme, die aus der Systematik des Geldes, dessen Entstehung und Verwendung herrühren. Dies sind oftmals juristisch untypische Gebiete, denen sich unsere Kanzlei besonders gewidmet hat und dadurch in der Lage ist, auch zu diesen systemimmanenten Fragen sachlich und fundiert Stellung zu nehmen.

Zum Bereich des Bankrechts gehört auch das Kreditkartenrecht, das Kreditrecht sowie Sittenwidrigkeit von Krediten, die Banken mit wirtschaftlich nicht zahlungsfähigen Darlehensnehmern eingehen oder diese als Bürgen haften lassen.

Ein wesentliches Gebiet des Kapitalmarktrechts ist auch das Gebiet der so genannten Ad-hoc-Publikationen, die auf Grund falscher Informationen zu erheblichen Anlegerschäden führen können.

Die Plausibilitätsprüfung der Anlageberater und Vermittler

Der Bundesgerichtshof verpflichtet Anlageberater und Vermittler zur Plausibilitätsprüfung. Ein dahingehendes Urteil erging zuletzt am 17.02.2011 unter dem Az.: III ZR 144/10.

Dabei wurde klargestellt, dass nicht nur Anlageberater sondern auch schon ein nur Anlagevermittler das Anlagekonzept auf wirtschaftliche Plausibilität zu überprüfen hat. Nach der einschlägigen Rechtssprechung des Senats schuldet ein Anlagevermittler eine richtige und vollständige Information über diejenigen tatsächlichen Umstände, die für den Anlageentschluss eines Kunden von besonderer Bedeutung sind (vgl. mit weiteren Nachweisen und Urteilen in dem zitierten Urteil).

Dabei muss der Vermittler das Anlagekonzept, das näher Auskunft erteilt, wenigstens auf Plausibilität hin überprüfen. Andernfalls muss er den Interessenten darauf hinweisen, dass er nicht geprüft hat. Für die Plausibilitätsprüfung muss er den Prospekt darauf kontrollieren, ob dieser ein in sich schlüssiges Gesamtbild über das Beteiligungsobjekt gibt und ob die darin enthaltenen Informationen, soweit er das mit zumutbarem Aufwand zu überprüfen in der Lage ist, sachlich vollständig und richtig sind. Dabei schuldet der Anlagevermittler nicht nur eine Plausibilitätsprüfung bezogen auf das Anlageprospekt sondern auch auf eventuell von den Fondsinitiatoren erstellten Modellrechnungen.

Der BGH stellt klar, dass in die Plausibilitätsprüfung die Werthaltigkeit und die Wertentwicklung der Beteiligung und insbesondere die diesen Faktoren zugrunde liegenden Fakten vom Anlagevermittler zu prüfen sind. Einschlägige Richtlinien für eine Plausibilitätsprüfung gibt es offenbar auch nach der Rechtssprechung des BGH nicht. Die Bafingenehmigung des Prospekts stellt keine derartige Plausibilitätsprüfung dar, wie auch das Ergebnis des Genehmigungsverfahrens belegt. Dabei legt die Bafin jeweils Wert darauf, dass in dem Prospekt der Satz aufgenommen wird, der Prospekt sei nicht auf seine inhaltliche Richtigkeit geprüft worden. Im Ergebnis wird formal nur geprüft, ob alle Punkte der 132 Unterpunkten umfassenden sogenannten „Überkreuz-Checkliste“ die von der Bafin veröffentlich ist, abgearbeitet wurden. Auch ein sogenanntes IdW S 4 Gutachten hilft nicht weiter und nimmt dem Vermittler die eigene Plausibilitätsprüfung nicht ab. Schließlich ist das IdW S 4 Gutachten selbst bereits nach seinem Inhalt keine Plausibilitätsüberprüfung. Denn die Prospektprüfung, dient der Beurteilung des Inhalts von Prospekten über öffentlich angebotene Kapitalanlagen. Dabei hat der Prüfer die Grundsätze ordnungsgemäßer Beurteilung über öffentliche Kapitalanlagen (Idw S 4) zu berücksichtigen. Dabei soll mit hinreichender Sicherheit festgestellt werden, ob die für eine Anlageentscheidung erheblichen Angaben in den Verkaufsprospekten vollständig und richtig enthalten sind und ob diese Angaben gedanklich geordnet, eindeutig und verständlich gemacht wurden. Im Rahmen dieser Beurteilung werden Feststellungen zur Vollständigkeit und Klarheit der Prospektangaben gemacht. Dabei wird auch die Plausibilität der im Verkaufsprospekt enthaltenen Werturteile berücksichtigt.

Dabei ist nicht nachvollziehbar, ob damit die Tragfähigkeit des Konzepts geprüft wird oder nur die Schlüssigkeit der im Prospekt enthaltenen übrigen Wertungen und Schlussfolgerungen der Konzeptersteller.

Die Schlüssigkeit von Folgerungen sowie die Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage und den damit verbundenen Risiken wird anhand von Auswertungen und allerdings auch hierbei nur Stichproben nachvollzogen.

Nach welchen weiteren Kriterien der Anleger aber auch der Vermittler aus dieser Berücksichtigung der Plausibilität der im Verkaufsprospekt enthaltenen Werturteile auf eine Plausibilität des Gesamtkonzepts schließen kann, wird ebenfalls nicht deutlich und erfordert demnach, dass der Vermittler eine eigene Plausibilitätsprüfung anstellen muss. Dem Anleger wie auch dem Vermittler wird bezüglich der Anforderungen an die Plausibilitätsprüfung nichts an die Hand gegeben, mit dem er die Vermögensanlage aus Sicht eines durchschnittlich verständigen und durchschnittlich vorsichtigen Anlegers, der über ein Grundverständnis für wirtschaftliche Gegebenheiten der angebotenen Vermögensanlage verfügt, beurteilen kann.

Dabei kann eine derartige Plausibilitätsprüfung nur so aussehen, dass sie die tatsächlich gegebenen Chancen- Risikoverhältnisse darstellt und die im Prospekt zum Ausdruck gebrachten Konzeptionen überprüft.

Diese zentrale Frage, ob ein Beteiligungskonzept aufgeht und festgestellt werden kann ob durch das Konzept das Kapital erhalten werden kann und darüber hinaus auch noch bei normalem Gang der Dinge mit besseren Renditen als beim Sparbuch oder einer Kapital-Lebensversicherung gerechnet werden kann, beantwortet kein Paragraph des gesamten juristischen Handwerkszeug.

Ob mit Renditen gerechnet werden kann sagt das Wort „rechnen“.

Es handelt sich um die Beantwortung einer betriebswirtschaftlichen Frage, nämlich der nach der Kapitalerhaltung und Rentabilität der Investition.

Da hilft es als Anwalt nicht in Gesetzen und Kommentaren zu blättern.

Der wissenschaftliche Taschenrechner und die Grundlagen der Finanzmathematik müssen her und angewandt werden.

Hierzu geben Kapitalflussrechnungen Auskunft, die auf der Basis des Beteiligungskonzepts das Maß der wirklichen Kapitalerhaltung und Rendite offenlegen und eventuelle Unplausibilitäten aufzeigen.

 Ein versierter Anwalt Ihres Vertrauens mit entsprechendem betriebswirtschaftlichem Wissen, kann Ihnen helfen.

2013 PYLON-Performance Fonds I GmbH & Co. KG  Kanzlei Hogrefe beanstandet   Plausibilität 

Der PYLON-Performance Fonds I investiert mit Anlegergeldern in Öl- und Gasquellen sowie Landrechten zur Öl- und Gasförderung im Süden und Mittleren Westen der USA.

Deutsche Investoren haben die Möglichkeit ab einer Beteiligung von 10.000 US Dollar zuzüglich 5% Agio eine Beteiligung bei dem PYLON-Performance Fonds I zu zeichnen.

Dabei versucht der PYLON-Performance Fonds I Risiken durch Investition in verschiedene Investitionsbereiche zu streuen. Unplausibel wirkt der Prospekt PYLON-Performance Fonds I u.a., weil die dort genannten Referenzobjekte niedrigere Erlösquoten ausweisen, als in der Prognose kalkuliert wurde.

Das Firmengeflecht PYLON-Performance Fonds I ist trotz Schaubild undurchsichtig.

Die Planrechnungen des PYLON-Performance Fonds I sind nur auf einen 3-Jahres-Zeitraum beschränkt. Damit kann der Anleger nicht erkennen, ob er am Ende der Laufzeit eine Chance hat, seine Einlage oder sogar mehr zurück zu erhalten.

Gesellschaftsvertrag des PYLON-Performance Fonds I Es liegen mehrere Diskrepanzen zwischen dem juristischen Regelwerk und dem Prospekt vor. Dadurch sind Risikofaktoren gegeben, die den PYLON-Performance Fonds und die Prospektbeschreibungen widersprüchlich, nicht nachvollziehbar und das Fondskonzept sogar unplausibel erscheinen lassen.

Ein Fondskonzept ist dann unplausibel, wenn es nach der Konzeption nicht geeignet ist, die Anlegergelder aus der Investition wieder zurückzuerwirtschaften mit der realistischen Chance a-Perfomance Fonds auch noch Renditen zu erzielen.

Ist ein Fondskonzept unplausibel, liegt keine Vermögensanlage sondern konzeptionell eine Geldvernichtungsmaschinerie vor. Der Verdacht hierzu liegt auch deshalb nahe, wenn man sich überlegt, welche Kosten die 11 im Prospekt genannten Firmen produzieren. Sollten Sie diesen Fonds PYLON-Performance Fonds I gezeichnet haben und Beratungsbedarf haben, empfiehlt es sich, einen Anwalt Ihres Vertrauens, möglichst einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht zu den Erfolgsaussichten zu befragen. Hierzu ist auch die Kanzlei Hogrefe gerne bereit. Sie können Ihre Zeichnungsunterlagen des PYLON-Performance Fonds I zur kostenlosen Prüfung einreichen. Falls Sie rechtsschutzversichert sind, übernimmt die Kanzlei Hogrefe kostenfrei die Anfrage der Kostendeckung des PYLON-Performance Fonds I bei der Rechtsschutz Versicherung.

Reithinger Bank

Vertriebkopf stellt Prozesskostenhilfeanträge – 

Der ehemalige Futura Finanz Vertriebskopf wird von zahlreichen Anlegern verklagt, u.a. auch vielfach von der Kanzlei Hogrefe überwiegend mit Erfolg. Es liegen rechtskräftige Verurteilungen gegen den Vertriebskopf des OLG München, des OLG Nürnberg und des OLG Braunschweig in unterschiedlichen Beteiligungsgesellschaften (Multi Advisor Fund I, Frankonia Gruppe, Master Star Fund, Deutscher Vermögensfonds I) vor, die die Kanzlei Hogrefe gegen den Vertriebschef mit den richtigen Begründungen erwirkt hat.
 

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Dann rufen Sie doch einfach einen Anwalt an, der Erfahrung mit derartigen Fällen hat.

Schrottimmobilien - Immobilienrecht

Hier können künftig interessante Beiträge gelesen werden. Dieser Bereich befindet sich noch im Aufbau! Bitte besuchen Sie diesen Bereich bald erneut.                                                                                                                 

  • Dreiländer Immobilienfonds
  • DLF Bema-Investitions- und Beteiligungsgesellschaft
  • Immobilienskandal in Leipzig
  • Südfinanz Holding AG

 

Im Januar 2011 hat der BGH 8 Berufungsurteile aufgehoben, die den Anlegern Klagen wegen gekaufter Schrottimmobilien abgewiesen hatten. Die bankenfreundliche Entscheidungstendenz des BGH hat sich zugunsten der Anleger gewendet. Der BGH erkannte eine arglistige Täuschung über die Höhe von Vermittlungsprovisionen bei Verwendung eines sogenannten „Objekt- und Finanzierungsvermittlungsauftrags“.

Der BGH bejahte ein vorvertragliches Aufklärungsverschulden der finanzierenden Bank bei Erwerb einer Eigentumswohnung. Seitens der Bank liegt ein aufklärungspflichtiger Wissensvorsprung auch dann vor, wenn die Bank Kenntnis davon hat, dass der Kreditnehmer von seinem Geschäftspartner oder durch den Fondsprospekt über das finanzierte Geschäft arglistig getäuscht wurde. Günstig für die Anleger ist in dieser Situation, dass dieser die Kenntnis der Bank von der arglistigen Täuschung nicht nachweisen muss. Diese wird widerleglich vermutet, wenn die Unrichtigkeit der Angaben zum Anlageobjekt objektiv evident sind. Im vorliegenden Fall war dies in Bezug auf die Vertriebsprovisionen gegeben. Dort hatte sich die Klägerseite darauf berufen, dass durch den Objekt- und Finanzierungsvermittlungsauftrag bei ihr gezielt der unrichtige Eindruck erweckt worden sei, dass für die Vermittlung von Erwerb und Finanzierung der Eigentumswohnung lediglich die dort ausdrücklich ausgewiesenen und keine weiteren Vertriebsprovisionen zu zahlen seien, obwohl tatsächlich im Einvernehmen zwischen Vertrieb und Beklagtenseite wesentlich höhere Vertriebsprovisionen an die Vermittler geflossen seien.

Dezember 2012

Vertriebskopf wird vom Landgericht Freiburg verurteilt!

Landgericht Freiburg

Slogan; Risikoschutz vom Vermögensaufbau trennen

Während der Vertriebschef mit dem oben genannten Slogan „Risikoschutz vom Vermögensaufbau trennen“ in seinen neuen Aktivitäten wirbt, wird er weiterhin ständig auf Betreiben der Kanzlei Hogrefe zu Schadensersatz verurteilt.Aktuell durch das Landgericht Freiburg am 14.12.2012. Das Landgericht führt hier in den Entscheidungsgründen zutreffend aus:

„Der Beklagte hat die Klägerin in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise zumindest bedingt vorsätzlich geschädigt, in dem er die von ihm inhaltlich zu verantwortenden Schulungen der Anlagevermittler veranlasste und dadurch eine möglichst hohe Zahl an für ihn persönlich profitablen Vertragsabschlüssen zu erreichen. Dabei hat der Vertriebskopf eine Schädigung der gewonnenen Anleger und damit auch der Klägerin aus eigennützigen Motiven, nämlich aus bloßem Gewinnstreben, in sittlich anstößiger Weise billigend in Kauf genommen.“

Eleganter lassen sich die realisierten Tatbestandsmerkmale der vorsätzlich sittenwidrigen Schädigung des Beklagten im Sinne des § 826 BGB kaum zusammenfassen. Interessanterweise hat das Gericht auch dem zusätzlichen Feststellungsbegehren der Klägerin auf Betreiben der Kanzlei Hogrefe entsprochen, der Beklagte aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung zu Schadensersatz verpflichtet ist. Dieser Zusatzantrag, dem das Gericht entsprochen hat, sichert die Klägerin gegen den Verlust der Forderung im Falle einer Insolvenz des Beklagten ab. Man stelle sich nur einmal vor, der Beklagte könnte sämtliche Schadensersatzklagen mit einerPrivatinsolvenz, die in der Regel 6 Jahre dauert, abschütteln. Das aber vermeidet dieser Feststellungsantrag.

Vermittlerhaftung

Vertriebskopf haftet als Vermittler Verantwortlicher persönlich

Dezember 2012

Vertriebskopf wird vom Landgericht Freiburg verurteilt!

Landgericht Freiburg

Slogan; Risikoschutz vom Vermögensaufbau trennen

Während der Vertriebschef mit dem oben genannten Slogan „Risikoschutz vom Vermögensaufbau trennen“ in seinen neuen Aktivitäten wirbt, wird er weiterhin ständig auf Betreiben der Kanzlei Hogrefe zu Schadensersatz verurteilt. Aktuell durch das Landgericht Freiburg am 14.12.2012. Das Landgericht führt hier in den Entscheidungsgründen zutreffend aus:

„Der Beklagte hat die Klägerin in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise zumindest bedingt vorsätzlich geschädigt, in dem er die von ihm inhaltlich zu verantwortenden Schulungen der Anlagevermittler veranlasste und dadurch eine möglichst hohe Zahl an für ihn persönlich profitablen Vertragsabschlüssen zu erreichen. Dabei hat der Vertriebschef eine Schädigung der gewonnenen Anleger und damit auch der Klägerin aus eigennützigen Motiven, nämlich aus bloßem Gewinnstreben, in sittlich anstößiger Weise billigend in Kauf genommen.“

Eleganter lassen sich die realisierten Tatbestandsmerkmale der vorsätzlich sittenwidrigen Schädigung des Vertriebskopes im Sinne des § 826 BGB kaum zusammenfassen. Interessanterweise hat das Gericht auch dem zusätzlichen Feststellungsbegehren der Klägerin auf Betreiben der Kanzlei Hogrefe entsprochen, dass der Vertriebsverantwortliche Kopf aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung zu Schadensersatz verpflichtet ist. Dieser Zusatzantrag, dem das Gericht entsprochen hat, sichert die Klägerin gegen den Verlust der Forderung im Falle einer Insolvenz des Beklagten ab. Man stelle sich nur einmal vor, der Beklagte könnte sämtliche Schadensersatzklagen mit einer Privatinsolvenz, die in der Regel 6 Jahre dauert, abschütteln. Das aber vermeidet dieser Feststellungsantrag.

V + GmbH & Co. Fonds 3. KG

Neue Kapitalverwaltungsgesellschaft durch die XOLARIS Service KVAG

Was ist zu erwarten?

  1. Zustand laut Prospekt

Die V+ GmbH & Co. Fonds 3. KG fungiert als Dachfonds über den Beteiligungen an anderen Fonds erworben werden.

Das führt dazu, dass auch Risiken der anderen Fonds mit übernommen werden.

Die Kapitalerhaltung und die Rendite der V+ GmbH & Co. Fonds 3. KG ist fraglich.

Bedenkt man, dass laut Emissionsprospekt bereits an fixen Emissionskosten 20% des Gesellschaftskapitals der V+ GmbH & Co. Fonds 3. KG verloren gehen und berücksichtigt man noch laufende Kosten, wie sie im Prospekt der V+ GmbH & Co. Fonds 3. KG gesondert pro Jahr ausgewiesen sind, summieren sich die Kosten der V+ GmbH & Co. Fonds 3. KG auf erhebliche Positionen.

Zudem geht der Prospekt der V+ GmbH & Co. Fonds 3. KG in seinen Prognosen nach erster Einschätzung von niedrig bewerteten Risiken aus.

Grundsätzlich ist das ein Anlass zu prüfen, ob das Konzept des Fonds tragfähig und plausibel ist. Andernfalls ist die Kapitalanlage nicht geeignet Investoren das Kapital zu erhalten. Das ist jeweils im Einzelfall wie auch hier im Fall der V+ GmbH & Co. Fonds 3. KG zu prüfen.

 

  1. XOLARIS Service KVAG

Nun wurden die Anleger von einer neuen Kapitalanlagenverwaltungsgesellschaft (KAVG) angeschrieben.

Zu den oben genannten Kosten kommen nun weitere Kosten hinzu. Das seit 2014 gültige Kapitalanlagengesetz (KaAG) schreibt vor, dass eine Kapitalanlagenverwaltungsgesellschaft eingerichtet werden muss. Allein dadurch fallen zusätzliche Kosten an.

Das an die Anleger gerichtete Schreiben vom 09.Februar 2016 der XOLARIS Service KVAG mit Sitz in München gibt Auskunft über die jüngste Tätigkeit der vorherigen Verwaltungsgesellschaft und der zu erwartenden weiteren Kosten der nun eingeschalteten XOLARIS Service KVAG.

Die vorherige Kapitalanlagenverwaltungsgesellschaft namens Metarori GmbH war wohl nicht besonders erfolgreich, zumal es Unstimmigkeiten zwischen den Geschäftsführungen aller Gesellschaften gab und diese erforderliche Unterlagen nicht an die neue Verwaltung herausgibt.

Hat die Metarori GmbH was zu verbergen?

Nach der Anliegerinformation der neuen Verwaltung, der XOLARIS Service KVAG fallen weitere laufende Kosten für folgende Positionen an:

– Verwahrstelle

– Kapitalanlagenverwaltungsgesellschaft, XOLARIS Service KVAG

– Wirtschaftsprüfer für externe Bewertungsgutachten

– Wirtschaftsprüfer zur Erstellung der Testate für die Jahresabschlüsse

– Bewertung der vorhandenen Vermögenswerte, ebenfalls durch Wirtschaftsprüfer

-- Aufarbeitungen im Zusammenhang mit dem Wechsel der Verwaltung

–Jährliche Bewertung der Vermögenswerte beziehungsweise Vermögensgegenstände eine Alternativen   Investment Fonds (AIF).

Positive dürfte zu bewerten sein, dass die XOLARIS Service KVAG sich in 2015 von drei wenig Ertragreichen Beteiligungen (Investitionsgesellschaft) getrennt hat, um weitere Verluste zu vermeiden.

Bei all diesen weiteren Positionen handelt es sich um zusätzliche Kosten, die im Zeitpunkt der Prospekterstellung nicht bekannt waren und auch nicht angefallen sind.

Allein das kann dazu führen, dass die Rechnung und Investition für den einzelnen Anleger nicht mehr aufgeht.

Diese Positionen ergeben sich als zusätzliche Kosten allein auf der Grundlage der neuen Gesetzeslage, des neuen Kapitalanlagengesetzes.

Das führt zu weiteren Kosten, die aus dem laufenden Vermögen beziehungsweise die laufenden Einnahmen der Gesellschaft getragen werden müssen.

Ohne diese Kosten im Einzelnen zu kennen, kann man erfahrungsgemäß sagen, dass es sich dabei nicht um Kleingeld handelt. Die oben genannten zusätzlichen Kostenpositionen werden das Kapital und die laufenden Einnahmen der Gesellschaft nicht unerheblich belasten.

Das gilt selbst dann, wenn die jetzige XOLARIS Service KVAG – wovon ausgegangen werden darf – ordentlich arbeitet. Dafür spricht die Anlegerinformationen vom 9.2.2016.

Aber auch eine noch so gut arbeitende Geschäftsführung wird die Summe der genannten Kosten nur unter außerordentlich guten Bedingungen aus den laufenden Einnahmen in absehbarer Zeit abfangen können.

Ob das gelingen kann, müsste mittels einer Plausibilitätsprüfung berechnet werden. Dabei ist selbstverständlich nicht von einem Idealzustand also dem so genannten Best Case auszugeben sondern es sind entsprechende Marktrisiken zu berücksichtigen.

 

Die Kanzlei Hogrefe berechnet die Tragfähigkeit des Konzepts berechnen.

 

Für Anleger steht die Kanzlei Hogrefe telefonisch für Informationen zur Verfügung.

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